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Umweltministerin Ulrika Scharf als Gast beim Frühschoppen der CSU in Forstern


Am Sonntag, den 01.03. war Ulrike Scharf Gast beim Frühschoppen der CSU Ortsverbandes Forstern.

Sebastian Klinger, Ortsvorsitzender der CSU, begrüßte die Ministerin und bedankte sich für das Kommen. Trotz ihres vollen Terminkalenders nahm sich Frau Scharf Zeit, um über Ihre Arbeit als Umweltministern zu sprechen und den anwesenden Gästen auch für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen.

Erstes Thema war die Energiewende in Bayern. „ Die macht uns mehr Probleme, als man ursprünglich meinte“,  begann die Umweltministerin ihre Ausführungen. Sie berichtete von den großangelegten Dialogen, in denen mit allen Beteiligten die Themen Energieeffizienz, Strommarkt und Stromtrassen diskutiert werden. In diesen Gesprächsrunden wird dann versucht, Lösungen zu erarbeiten. Wobei Frau Scharf auch erzählte, dass diese Runden nicht einfach sind und sie teilweise auch persönlich angegriffen werde.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Hochwasserschutz in Bayern. Das Umweltressort von Frau Scharf verwaltet hier einen Etat von 3.4 Milliarden Euro. Davon werden 19 Millionen in Forschung investiert.  Das Ministerium von Frau Scharf entscheidet, welches der zurzeit 50 Projekte in welcher Höhe Förderung bekommt.

„Naturschutz ist bei uns in Bayern fest angesiedelt“, erklärte die Umweltministerin. Dieser Bereich ist ebenfalls eines der Gebiete, für die Frau Scharf als Umweltministerin zuständig ist.

Weitere Themen, mit denen sich ihr Ministerium zurzeit beschäftigt, sind der Verbraucherschutz bei Lebensmittelsicherheit und der Ausstieg aus den Kernkraftwerken.

Themen in dem Frühschoppen waren außerdem die zurzeit ansteigenden Asylbewerberzahlen aus dem Kosovo. Hier machte Scharf klar, dass diese Flüchtlinge schnell in ihre Heimat zurückgeführt werden, da sie bei uns die Kriterien für ein Asyl nicht erfüllen.

Die Forsterner Bürger interessierte natürlich  auch die Haltung von Ulrike Scharf zur 3. Startbahn. Scharf machte klar, dass die Kreis-CSU Erding nach wie vor gegen einen Ausbau auf drei Startbahnen ist, weil die Verkehrsanbindungen zum Flughafen sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße nach wie vor nicht geregelt sind. „ Wir sind keine Flughafengegner, aber die Verkehrsanbindung mit Straße und Zug ist einfach nicht gegeben.“
Frau Dr. Taubert bedankte sich bei Scharf für den interessanten Vormittag und hofft, dass wir Frau Scharf bald wieder bei uns begrüßen können.

Dr. Annett Taubert, stellv. Ortsvorsitzende